Auf der Registerkarte Bewegung können Sie das Verhalten von Robotersimulationen sowie die Toleranzen anpassen, die RoboDK verwendet, um Robotersingularitäten und Kollisionen anzuzeigen oder zu verhindern.

Das Simulationszeitverhältnis bestimmt, wie schnell eine Simulation im Verhältnis zur Realität abläuft. Das Standardverhältnis von 5 bedeutet, dass 1 Sekunde in der Simulation, 5 Sekunden in der Realität entsprechen. Weitere Informationen sind im Abschnitt Simulationszeitverhältnisverfügbar.



Die Bewegungszeitberechnung definiert, wie RoboDK die Zykluszeit berechnet und wie die Roboter die Linear-/Winkelgeschwindigkeiten/Beschleunigungen für Simulation und Timing verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Zykluszeit.
Wenn das Simulationsverhältnis zu schnell ist, kann der Computer den Roboter möglicherweise nicht am Ende jedes Pfades anzeigen, um eine schnelle Simulation zu erhalten. Um diesen Effekt zu vermeiden, aktivieren Sie die Option Roboter immer am Ende jeder Bewegung anzeigen.
Die maximale Pfadschrittweite (mm/deg) definiert, wie RoboDK lineare Bewegungen bzw. Gelenkbewegungen für Simulationszwecke diskretisiert.
Der Schwellwertwinkel zur Vermeidung von Singularitäten für Gelenk 5 (Grad) wird für 6-Achse Roboter verwendet, um die Singularität des Handgelenks zu vermeiden. Wenn eine Singularität erkannt wird, muss das Roboterprogramm geändert werden. Dadurch wird sichergestellt, dass das Programm ordnungsgemäß auf dem realen Controller ausgeführt wird.
Eine ähnliche Einstellung gilt zur Vermeidung der Ellbogensingularität (in Grad) und der Vorne/Hinten-Singularität (in mm).