Wählen Sie Programm-Ereignisse aus, um spezielle Ereignisse anzuzeigen, die bei der Erstellung von Roboterprogrammen berücksichtigt werden müssen. Dazu gehören das Auslösen eines Werkzeugwechsels, das Einstellen der Spindeldrehzahl in U/min oder das Auslösen bestimmter Programme beim Programmstart oder Programmende.
Sie können einen Rundungswert in den Programm-Ereignissen angeben. Dadurch wird automatisch eine Rundungsanweisung am Anfang Ihres Programms erzeugt, die dazu beiträgt, die Roboterbearbeitungsprogramme gleichmäßiger zu gestalten und ein Ruckeln des Roboters zu verhindern. Bei einem ABB-Roboter wird dadurch beispielsweise der ZoneData-Wert in mm festgelegt, bei einem Fanuc-Roboter der CNT-Wert als Prozentsatz und bei Universal-Robots-Steuerungen der Blending-Wert in mm.
Wenn Sie G-Code- oder NCI-Dateien verwenden, werden benutzerdefinierte M-Codes standardmäßig als Funktionsaufrufe an M_RunCode ausgelöst (der M-Code wird als Parameter übergeben). Sie können die benutzerdefinierten M-Aufrufe entfernen, indem Sie den Aufruf von M_RunCode löschen.

Bewegen Sie den Mauszeiger über das entsprechende Feld, um weitere Informationen zur Anpassung des jeweiligen Abschnitts zu erhalten.
Wenn Sie zum Beispiel das Werkzeug wechseln, können Sie den Wert %1 verwenden, um die von Ihrer CAM-Software bereitgestellte Werkzeug-ID darzustellen. Wenn Sie es vorziehen, statische Funktionen auszulösen, anstatt Argumente zu übergeben, können Sie SetTool(%1) durch SetTool%1 ersetzen. Bei Verwendung von Werkzeug 2 würde dies SetTool2 anstelle von SetTool(2) erzeugen.